Kommt es zu schweren oder länger anhaltenden Traumatisierungen, kann sich eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entwickeln. Sich aufdrängende traumatische Erinnerungen (Flashbacks), Angst-und Panikattacken, Abwesendsein (Dissoziationen), Depressionen und Entfremdungsgefühle sind die Folge. Ich arbeite mit Imaginationstechniken, Innerer-Kind-Arbeit, Ressourcenaktivierung und EMDR, um Wunden zu heilen, Trauer und Neubeginn zu begleiten.
EMDR (Eye movement desensitization and reprocessing) beschleunigt die Informationsverarbeitung im Gehirn, ermöglicht Distanzierung zu Traumata und aktiviert die Selbstheilungskräfte.
EMDR fördert durch bilaterale Stimulation des Gehirnes die Verarbeitung traumatischer Gedächnisinhalte und stärkt die neuronale Neu-Vernetzung. Aktivierung von Hippocampus, Amygdala und präfrontalem Cortex unterstützen diesen Prozess, wodurch die Traumaerfahrung ihre unerträgliche, emotional überfordernde Bedrohung verliert. Statt dessen kann sie in den biografischen Kontext als Lebenserfahrung der Vergangenheit integriert werden.
Ich arbeite mit Kindern und Erwachsenen.
